Um die Shetland Inseln,  auf der die Entstehungsgeschichte des Shelties begann herrschen viele Legenden  und Sagen.

Die Einwohner der  Shetland Inseln waren Farmer und Fischer. Mit ihnen kamen Tiere auf die Insel,  meist von kleinem Wuchs. Es waren u. a. Rinder, Schafe, Ponys, Hunde und Katzen. Wildtiere lebten kaum auf der Insel.

Von Übersee wurden kleine spitzartige Hunde mit auf die Inseln gebracht, die sich dort mit kleinen  einheimischen Hunden kreuzten.

Die Farmer teilten zu  dieser Zeit die Insel in kleine Pachtgrundstücke ein, Toons genannt. Ihre Siedlungen schützten sie durch Steinwälle. Um die Siedlungen herum grasten die  Rinder, Ponys und Schafe. Da die Tiere meistens sich selbst überlassen waren, ließen sie nichts ungenutzt durch die Löcher der Wälle zu entkommen.

Die Farmer machten sich  die kleinen Hunde zu nutze, die Tiere wieder zurück zutreiben; dafür gab es dann  Essenreste. Der Hund bekam daher seinen ersten Namen "Toonie Dog"  (schmeichelhaft Aasfresser genannt).

Mit der Zeit begann er die Familie zu beschützen und bekam somit einen Platz am Herd zugewiesen. Der menschliche Kontakt begann.

Zur gleichen Zeit wurde  auf dem Festland der Typ des Border Collies gezüchtet um größere Schafherden zu hüten. Zweifelsohne kam dieser Typ auch auf die Inseln, und der heutige Vorfahre des Shelties entstand.

Später kreuzte man dann  auch noch den Collie mit ein, wobei dem heutigen Aussehen der letzte Schliff gegeben wurde.

Durch sommerliche  Besucher der Shetland Inseln kam somit der Sheltie gegen Anfang des 20. Jahrhunderts aufs Festland.

Die Zucht  begann.

Die erste  Ausstellung besuchte der Sheltie etwa 1906 (English Championship Show). Gegen 1910 gingen die ersten Hunde nach Amerika. Der amerikanische Schlag des Sheltie wurde geboren.

1915 bekam der erste Sheltie den amerikanischen Titel.

Noch heute gibt es den englischen und den amerikanischen Standard, der sich im äußeren  Erscheinungsbild leicht vom englischen unterscheidet - in Größe, Fellbeschaffenheit und Aussehen.